Umweltseminar 2016

Umweltseminar 2016 in Bingen am Rhein

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Zum vierten gemeinsamen Umweltseminar der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen begrüßte die Landesumweltbeauftragte Anne Hochreuther rund 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Clubschiff des Motoryachtclub Bingen (MYC).

 

Ein herzliches Willkommen galt auch den Referenten des Seminars Herrn Ole Pietschke , Pantenius Versicherungen,

Dr. Ing. Jörg Schaffner, Ing. Büro Unger Darmstadt und PHK Uwe Kern, Wasserschutzpolizeistation Koblenz.

Begrüßen konnte die Umweltbeauftragte des Landesverband Rheinland-Pfalz Frau Anne Hochreuther für den HELM, den Ehrenpräsidenten, Herr Michael Wagner,

Praesidentin HELM Frau Christel Lenarzdie Präsidentin, Frau Christel Lenarz, den 2. Vize-Präsidenten und Geschäftsführer Karl Heinz Menges, den Umweltbeauftragen Dr. Arno Grau sowie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Frau Gisel Menges.

 

Praesident LVMRLP , Herr Gisbert König Für den Landesverband Rheinland-Pfalz den Präsidenten, Herr Gisbert König, den Vizepräsidenten und Fachschaftsreferent Rheinhessen, Herrn Werner Brandmüller und Dr. Johannes Schmidt, ehemaliges Präsidiumsmitglied des Deutschen Motorjachtverbandes.

Begrueßung durch Vorstizender des MYC Bingen, Herr Hubert KirschnerAuch an den gastgebenden Verein, den MYC Bingen, ging ein Dankeschön für die Ausrichtung des Seminars. Mit einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des MYC Bingen durch den Vorsitzenden Herrn Hubert Kirchner  und den Grußworten der Präsidenten der beiden Landesverbänden konnte man in die Tagesordnung einsteigen.

Hr. Michael Wagner bei seinem VortragHerr Michael Wagner berichtete über die Neustrukturierung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Die derzeit 39 Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSÄ) werden zukünftig zu 17 Ämtern zusammengeführt.  Mit einer Präsentation berichtete Herr Ole Pietschke über Schadensfälle in der Schifffahrt der vergangenen Jahre und deren Ursachen. Er richtet den eindringlichen Appell an die anwesenden Vereinsvertreter ihre Bootsversicherungen auf  evtl. Lücken hin zu überprüfen. Eine Wassersporthaftpflichtversicherung sollte auf jeden Fall, obwohl gesetzlich nicht gefordert, für jedes Boot bestehen. Ansonsten haftet der Eigner bei verursachten Schadensfällen persönlich mit seinem gesamten Vermögen

Von Herrn Dr. Ing. Jörg Schaffner wurden aus erster Hand Informationen zum Thema „Hochwasser und Starkregen“ übermittelt. In den letzten Jahren kommt es vermehrt zu extremen Starkregenereignissen, die zu schweren Überflutungen mit großen Sachschäden führen. Straßen und Privatgrundstücke stehen unter Wasser. Die Intensität lokaler Starkregenereignisse kann auch fernab von Fließgewässern urbane Sturzfluten auslösen. Welche Vorsorgemaßnahmen sind da sinnvoll? Hier zeigte uns Herr Schaffner Lösungen auf, die man umsetzen kann um auf solche Ereignisse ein wenig einwirken kann.  Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Sicherheit beim Bootfahren. Herr PHK Kern erläuterte anhand einer Präsentation und Video die Perspektive des Schiffsführers  eines leeren Binnenschiffes bei der Vorrausfahrt. Hier gilt für den Sportbootfahrer vorausschauendes und aufmerksames Fahren als obere Prämisse, Rücksichtsnahmen üben und Eigenarten größerer Fahrzeuge im „Blickwinkel“ haben. Den Binnenschiffen wird ein „toter Winkel“ von bis zu 300 m vor dem Bug zugestanden.

Umweltbeauftragte LVB RLP, Frau Anne Hochreuther

Anne Hochreuther informierte kurz über die aktuelle Ausschreibung der Blauen Flagge 2017 und die darin enthaltenen neuen Piktogramme. An die Vereinsvertreter appellierte sie, dass diese ihre Mitglieder in den Vereinen auf die individuellen Blaue Flagge hinweisen. Mit einem Dank an Frau Anne Hochreuther  und mit dem Hinweis auf das nächste Umweltseminar in Hessen, voraussichtlich am 18.11.2017 beendete der Umweltbeauftragte des Hess. Landesverband Motorbootsport die Veranstaltung und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt.Schlusswort durch den HELM Umweltbeauftragten, Dr. Arno Grau